Nimm’s leicht!

Ein großer Philosoph – seinen Namen habe ich zu Recht vergessen – sagte einst, das Leben sei kein Zuckerschlecken. Weise Sprüche wie dieser sind äußerst hilfreich bei der Bewältigung des Alltags, nicht wahr? Man kommt jeden Tag in eine Situation, in der man am liebsten zum Mörder (oder Selbstmörder) werden oder zumindest Warnschüsse aus einer Waffe abgeben möchte, und will nicht, kann nicht, DARF NICHT! Situationen, Probleme, Konflikte, die einen, je nachdem aus welchem (und wessen…) Blickwinkel, zum Kochen, Kotzen, Verzweifeln – oder eben zum Lachen bringen.

Zwischenmenschliche Begegnungen, politische und gesellschaftliche Ereignisse, gute und (überwiegend) schlechte Nachrichten, unangenehme Entscheidungen, Zwickmühlen… die Liste der möglichen Situationen ist endlos. Der Mensch ist ein relativ hoch entwickeltes Säugetier, zumindest körperlich; manche behaupten sogar, auch geistig. Wäre das tatsächlich so, gäbe es weit weniger Probleme auf der Welt. Es wäre anmaßend, zu behaupten, ich wüsste auch nur eine endgültige Antwort auf alle Fragen, doch lösten sie schon immer Gedanken in mir aus, ernste, lustige, kritische, die ich seit geraumer Zeit zu Papier brachte, und die dann in meinen zahlreichen Schubladen vor sich hinschimmelten, bis eines Tages…

…meine Tochter Viola, die Taifun und Atombombe in einer Person ist (und wer sie kennt, weiß, das ist eine Untertreibung!), sie entdeckte und mich mit sanfter Gewalt dazu nötigte, einen Blog zu eröffnen und meine literarischen Ergüsse darin unterzubringen. Sie war der Meinung, auch andere Menschen wären an Derartiges interessiert, und es wäre Schade, sie ihnen zu vorenthalten.

Was soll ich sagen? Vielleicht hat sie sogar Recht. Doch das entscheide nicht ich, sondern Sie, lieber Leser – falls es Sie gibt! Denn möglicherweise ergeht es mir, wie im alten Witz dem Schriftsteller, als er jemanden trifft, der behauptet, er hätte sein Buch gekauft. Freudig ruft der Autor: Ach, Sie waren das!

Ach ja, zum Titel des Blogs: das Leben ist zwar manchmal schwer, problembeladen oder sogar tragisch, aber im Ganzen doch – zumindest für uns in Westeuropa – ganz gut erträglich und ab und zu richtig schön. Was für unsereinen eine Katastrophe ist, wäre anderswo auf der Welt ein paradiesischer Zustand. Aus diesem Grund versuche ich schon immer, das Leben ein bißchen leicht zu nehmen und zu zeigen, dass viele ernste Situationen durchaus ihre Komik haben können – wenn man die nötige Distanz wahren und darüber schmunzeln kann!

P.S. Bitte, feedbäcken (!) Sie mich unbedingt, denn ich möchte mich trotz meines hohen Alters weiterentwickeln – und das funktioniert bekannterweise nur durch Interaktion mit anderen Menschen!

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